D33-1
T6-17/20

Übersetzung OP
Letzte Änderung: 20-7-2020
Formatierung verifiziert.
Titel des Briefes: Unbestimmtheit und freier Wille.
– Gründe für die Entstehung der Oemii (Menschlichen Körper) innerhalb des WAAM
– Die antropomorphe Vorstellung von Woa (Gott): ihre Risiken
– transzendente Funktion der Oemii (des Menschen) im Universum
Datum: 23.03.1966
An: Sesma
Herkunftssprache: Spanisch
Anmerkungen: Erster von 3 Briefen mit insgesamt 22 Seiten.

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AELEWE

Sprache Spanisch
Anzahl der Exemplare 1

23. MÄRZ 1966

Professor Manzano Sesma
MADRID
 

337.Spekulationen über die Gründe für die Entstehung der OEMII (Menschlichen Körper) innerhalb des WAAM (Kosmos)

Zweifelsohne muss ein so transzendentes Thema wie die Existenz des Menschen im Waam (Universum) unsere Aufmerksamkeit wecken.

Aber wir beobachten einen bemerkenswerten Unterschied zwischen den spirituellen Wünschen der Menschheit von Ummo und Ooyagaa (so nenne wir euren Planeten Erde).

Unser Denken war immer von einer Orientierung geleitet, die eine vage Analogie zum Pragmatismus des Erdphilosophen John DEWEY hat. Wir messen alles Wissen auf einer Skala, deren höchste Stufe die Funktionalität ist.

Was für die Philosophie von Ummo funktional ist, ist dies:

Aiooya Oemii: der Mensch existiert
Aiooya Ammie Woa: WOA existiert.
Aiooya Ammie Buuawa: die Seele existiert.

Da wir mit empirisch-wissenschaftlichen Methoden nicht auf das “Warum” zugreifen können (siehe Anmerkung 1 am Ende dieses Berichts, bevor sie weiterlesen), verzichten wir darauf, dogmatisch zu werden.

[Anmmerkung 1] – In einem kleinen Zusatzbericht werden wir unsere Theorie über die wissenschaftliche Unzugänglichkeit der Faktoren entwickeln, die innerhalb der dimensionslosen Aaiodi (Entitäten oder Wesen) angenommen werden. Ihr werdet diese Notiz sofort erhalten, wenn wir davon ausgehen, dass ihr Zeit hattet, den vorhergehenden Bericht zu assimilieren.

Natürlich spekulieren wir wie die Erdenmenschen, aber es gibt einen bemerkenswerten Unterschied:

Wenn einer eurer Denker eine philosophische Theorie entwickelt, entsteht parallel dazu eine Schule, die fanatisch und ohne kritischen Geist von Tausenden und sogar Millionen von Menschen verfolgt wird, die an ihrer Doktrinen und Postulaten festhalten, als wären sie unwiderlegbare Wahrheiten.

Im Gegensatz dazu nehmen wir vor jeder lehrmäßigen Äußerung eine weiche und umsichtige Uboo-Haltung ein (agnostisch). Es ist wohl verstanden, dass dieser Agnostizismus nicht wie der eure zu der Einschätzung kommt, dass das Woa in gewisser Weise und bis zu einem gewissen Grad unserer wissenschaftlichen Erfahrung nicht zugänglich ist.

Wir erschaffen Doktrinen, aber wir sind nicht so naiv, sie zu glauben.

Offenbar scheint solche Haltung ein Widerspruch zu sein. Es scheint dumm zu sein, Hypothesen zu entwickeln und sie dann zu ignorieren.

Das wollten wir nicht zum Ausdruck bringen: Wir wissen, dass solche Hypothesen der Wahrheit nahe kommen können, und sich tatsächlich irgendwann mit ihr decken werden. Wir zeigen, dass es zumindest für bestimmte transzendente Rätsel eine Erklärung geben kann (auch wenn es nicht die selbe Aussage ist); und schließlich stellen solche Spekulationen schlimmstenfalls eine ausgezeichnete Denkübung dar, die früher oder später Früchte trägt.

Nach dieser Präambel teilen wir euch mit, dass wir in der Tat mühsame Hypothesen entwickelt haben, um die Existenz von Oemii (Mensch) im Waam (Universum) zu erklären.

Da es für uns nicht möglich ist, sie umfassend auszudrücken, obliegt es uns, sie in wenigen kurzen Absätzen zu formulieren, obwohl eine derart limitierte Synthese Gefahr läuft, kindisch und ohne Tiefe zu wirken.

334. Die antropomorphe Vorstellung von Woa (Gott): ihre Risiken

Bestimmte irdische Denker begehen häufig einen Fehler, der darin besteht, versehentlich eine anthropomorphe Vorstellung von Gott oder dem Schöpfer zu übernehmen.

Wenn viele Menschen auf eurem Planeten verzweifelt sind in der Suche nach transzendenten Erklärungen für Fragen wie:

Warum toleriert Gott das Böse?

Was nützt diese oder jene Handlung Gottes?

Unbewusst verwenden sie Verben, die sich nur auf ein Aaiodi (Wesen) wie den Menschen beziehen.

Stellt euch ein fiktives denkendes Tier vor, das sich bezüglich der Oemii Fragen stellen kann:

Warum regnet der Mensch? oder

Wie verdaut und meditiert Platin oder Schwefel?

Dieses psychologische Phänomen der Projektion, das menschliche Eigenschaften auf andere Wesen projiziert, ist ebenso häufig wie eure Neigung, die Zeit-Dimension Buuawa oder Woa zuzuschreiben, und das zieht neben einer ständigen Fehlerquelle weitere entfremdende Wirkungen, d.h. psychische Störungen nach sich, denn da ihr nicht in der Lage seid, logisch kohärente Antworten auf so schlecht formulierte Fragen zu finden, schließt ihr daraus mit dem Zweifel an der Existenz Gottes oder der Entität, der ihr diese falsche Funktion zuschreibt, und verursacht so bestimmte Effekte neurotischer Angst.

Es ist merkwürdig, dass ihr, selbst nachdem ihr in den letzten Jahren die Grundlage einer mathematischen Logik geschaffen habt, immer noch solch sinnlose Sophisterei betreibt.

337. Möglichkeit einer transzendenten Funktion der Oemii (des Menschen) im Universum

Erinnern wir uns, dass es eine der Funktionen des Woa ist, zu erschaffen.
Alle seine Ideen, die mit seinem eigentlichen Wesen nicht unvereinbar sind, müssen ausgeführt werden, d.h. sie müssen Form annehmen, um zwangsläufig verwirklicht zu werden.

Wenn wir die Hypothese des WaamWaam (Plurikosmos) aufstellen, dann deshalb, weil wir beobachten, dass es in unserem Universum und im UWaam (komplementärer Kosmos mit inverser negativer Ladung) nur eine sehr geringe Anzahl von Möglichkeiten der Eaaiodi Goo (ontologischen) Existenz gibt.

In der Tat: Wir kennen einige der physikalischen und biologischen Gesetze, die unser Universum regieren, aber: hätten diese Gesetze anders formuliert werden können? Wenn die Antwort ja ist, existieren solche Gesetze in einem anderen Waam (Universum).

Wenn also die Vorstellung von einem adimensionalen und freien Wesen, „Gestalter“ eines anders dimensionalen WESENS mit dem Wesen des Woa nicht unvereinbar ist, muss ein solches Wesen entstehen.

Die Erzeugung oder Erschaffung des Menschen ist dann nicht durch Gründe der „Erholung“ motiviert, durch den Wunsch des Woa, sich zu beschäftigen und zu sehen, wie wir zwischen Schmerz und Freude kämpfen, wie einfache Marionetten zwischen seinen Händen. Eine solche Interpretation ist kindisch und kann als anthropomorph bezeichnet werden.

Wir können auch eine andere Frage stellen: Warum hat er uns auf diese Weise gemacht, mit zwei Füßen, mit dieser neokortikalen Struktur, diesen sexuellen Neigungen und nicht mit anderen?

Die Frage ist heikel[*], denn sie enthält implizit die a priori Behauptung, dass Woa, Alleine, den Menschen in dieser physiologischen Struktur erzeugt hat, entgegen dem im vorigen Absatz ausgedrückten Prinzip.

In der Tat ist es möglich (und die empirischen Erkenntnisse weisen in diese Richtung), dass in diesem Waam (Universum) und in Anpassung an die darin vorherrschenden biologischen Gesetze nur die Menschenwesen (d.h. die eine Buuawa: Seele besitzen) diese physiologische Morphologie haben, aber das hindert Woa nicht daran,eine Vielzahl anderer freier Wesen in ebenso vielen anderen Waam hervorgebracht zu haben.

Schließlich nähern wir uns einem letzten Punkt:

Gibt es eine Funktion des Menschen im Kosmos?

Das heißt: Erfüllt der Oemmii irgendeine Aufgabe innerhalb der Waam?

Natürlich kann eine solche Funktion koexistieren mit dem Grund seiner Entstehung. Um dies richtig zu erklären, sollten wir daran denken, dass die Komponenten des Waam (Universum) in zwei dimensionale Kategorien unterteilt werden können.

Mikrophysikalisch: die dem Prinzip der Unbestimmtheit folgen, d.h. keinem Gesetz unterliegen.

Makrophysikalisch: die mathematischen und statistischen Gesetzen unterliegen, die ihren unflexiblen Determinismus regeln.

Sobald das Universum als Massen-Raum-Zeit-Kontinuum geschaffen wurde, verfügt Woa über zwei Mittel, um die Modifikation seiner strukturellen Rigidität, seiner deterministischen Inflexibilität, zu erreichen:

A) durch Änderung der Gesetze, die es regeln. Wir denken in aller Logik, dass dies einen Widerspruch impliziert, sobald diese Gesetze für ein Waam festgelegt worden sind.

B) durch die Schaffung von freien Wesen, die zwar von der Freiheit der mikrophysikalischen Elemente profitieren, aber seine Agenten sind, wobei das Woa durch sie auf die makrophysikalischen Elemente einwirken und so die kausale oder deterministische Beziehung aufbrechen.

Auf diese Weise würde das Woa den Menschen als ein Mittel der Handlung benutzen, der ihn mit dem von ihm geschaffenen Waam verbinden würde.
Das Woa diktiert seine Uaa (Gesetze), und der Mensch, der sie erfüllt, fungiert als Bindeglied zwischen ihm und dem Kosmos.

Wenn der Mensch sich nicht an sie hält, wird die Harmonie offenbar dadurch gebrochen, dass seine Funktion im AaiodiWoa (Schöpfung, alle vom Woa geschaffenen dimensionalen und adimensionalen Wesen) beeinträchtigt wird.

In diesem Fall muss die Buuawa, die Person, die für eine solche Veränderung verantwortlich ist, ihr spirituelle Struktur mit der Idee des Woa in Einklang bringen. Diese Rückkehr zur Konformität nennen wir Bestrafung (Fegefeuer für euch) (AmmieYiisaiy Buuawa auf Ummo).

Wir haben Grund zu der Annahme, dass die wahren Gründe viel komplexer und damit vielleicht für den begrenzten Intellekt des Menschen unzugänglich sein werden.

Diese Argumente beweisen jedoch, dass es zumindest einige Erklärungen für das „transzendente Unbekannte“ unserer Existenz existieren.
So können wir mögliche Einwände von Materialisten vorwegnehmen, die keine Plausibilität für diese Existenz finden, und versuchen, das Fehlen von Argumenten als Beweis für die Nichtexistenz des Woa zu nutzen.

ERSTE ANMERKUNG. In einem kleinen zusätzlichen Bericht werden wir unsere Theorie um die wissenschaftliche Unzugänglichkeit der Faktoren entwickeln, die innerhalb der dimensionslosen Aaiodi (Entitäten oder Wesen) angenommen werden. Ihr erhaltet diese Notiz sofort, wenn wir schätzen, dass ihr Zeit hattet, den vorhergehenden Bericht zu übernehmen.

* Anmerkung U-C: RAE- Capciosa: Es wird gesprochen von einer Frage.../..: die gemacht wird, um dem Gegner oder Gesprächspartner eine Antwort .../... zu entlocken, die die Ziele des Fragestellers begünstigt.